Pflichten einer Kapitalgesellschaft, und wo ZepDesk sie abdeckt
| Pflicht | In ZepDesk | Grenze |
|---|---|---|
| Bücher führen§ 238 HGB | Doppelte Buchführung mit SKR03 oder SKR04, Storno statt Löschung, Buchhaltung | keine |
| Jahresabschluss§ 264 HGB | Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht im Umfang der Größenklasse, Jahresabschluss | Bewerten und unterzeichnen tun Sie. |
| Offenlegung§ 325 HGB | Offenlegungsdatei als PDF und XBRL, Frist mit Erinnerung | Die Einreichung beim Unternehmensregister bleibt bei Ihnen. |
| Körperschaftsteuer§ 31 KStG | Erklärung aus dem Abschluss, mit verdeckten Gewinnausschüttungen und Verlustrücktrag, Steuern und ELSTER | Nicht elektronisch, wenn Beteiligungserträge erfasst sind oder die Gesellschaft gemeinnützig ist. |
| Gewerbesteuer§ 14a GewStG | Erklärung mit Hinzurechnungen, Kürzungen und Messbetrag | keine |
| E-Bilanz§ 5b EStG | Datei nach der Taxonomie, gegen das Schema geprüft | Übermittlung an ELSTER nach Ihrer Freigabe; nur Kalenderjahr. |
| Kapitalertragsteuer bei Ausschüttung§ 43 EStG | Gewinnverwendungsbeschluss, Steuer und Bescheinigung nach § 45a EStG | keine |
| Gesellschafterversammlung§ 48 GmbHG | Versammlungen und schriftliche Beschlüsse mit Tagesordnung, Ergebnis je Beschluss und Protokoll als PDF, Gesellschafter, Organe und Beschlüsse | Einladung und Frist der ordentlichen Versammlung führen Sie selbst. |
| Steuerliches Einlagekonto§ 27 KStG | Zugänge und Einlagenrückgewähr je Jahr; die Feststellung geht mit der Körperschaftsteuererklärung | keine |
| Umwandlung der UG§ 5a Abs. 5 GmbHG | Assistent von den Voraussetzungen über den Buchungsentwurf bis zur Umstellung der Rechtsform nach der Eintragung | Beschluss, Notar und Handelsregister bleiben bei Ihnen. |
- Bilanzsumme bis
- 450.000 €
- Umsatzerlöse bis
- 900.000 €
- Arbeitnehmer bis
- 10
ZepDesk stellt auf: Bilanz nur mit Buchstabenposten, GuV verkürzt nach § 275 Abs. 5 HGB, statt Anhang Angaben unter der Bilanz
Offengelegt wird: Bilanz; Hinterlegung statt Bekanntmachung möglich (§ 326 Abs. 2 HGB)
- Bilanzsumme bis
- 7.500.000 €
- Umsatzerlöse bis
- 15.000.000 €
- Arbeitnehmer bis
- 50
ZepDesk stellt auf: Bilanz mit Buchstaben und römischen Posten, GuV ab dem Rohergebnis (§ 276 HGB), verkürzter Anhang (§ 288 Abs. 1 HGB)
Offengelegt wird: Bilanz und Anhang (§ 326 Abs. 1 HGB)
- Bilanzsumme bis
- 25.000.000 €
- Umsatzerlöse bis
- 50.000.000 €
- Arbeitnehmer bis
- 250
ZepDesk stellt auf: volle Gliederung, vollständige GuV, Anhang mit Anlagenspiegel, Lagebericht mit vorbefüllten Abschnitten
Offengelegt wird: Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht, mit den Erleichterungen des § 327 Nr. 2 HGB
- Bilanzsumme bis
- darüber
- Umsatzerlöse bis
- darüber
- Arbeitnehmer bis
- darüber
ZepDesk stellt auf: wie mittelgroß
Offengelegt wird: Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht
Wie ausführlich Sie aufstellen und was Sie offenlegen, hängt an der Größenklasse: eine kleine GmbH legt nur Bilanz und Anhang offen, eine mittelgroße den vollen Abschluss mit Lagebericht. Schwellen und Umfang je Klasse stehen unter Größenklassen und Offenlegung.
Was die Geschäftsführung persönlich im Blick haben muss, von der Zahlungsfähigkeit über die Pflichtrücklage der UG bis zum Transparenzregister, steht unter Pflichten der Geschäftsführung.
Holding und Töchter
Jede Gesellschaft der Gruppe ist eine eigene Firma mit eigener Buchhaltung, alle in einer Anmeldung. Die Holding führt ihre Beteiligungen als Stammdaten, und jeden Beteiligungsertrag zeigt ZepDesk mit der Überleitung nach § 8b KStG. Auf Wunsch verbindet eine Organschaft die Firmen, wenn jede Tochter zustimmt.
Jede Gesellschaft kostet den Satz ihrer Rechtsform: eine Holding mit Tochter und Enkelin, alle drei GmbH, 237 € im Monat.
Holding und Töchter in ZepDesk
Fragen von Kapitalgesellschaften
Übernimmt ZepDesk die Offenlegung?
ZepDesk erzeugt die Offenlegungsdatei im Umfang Ihrer Größenklasse, überwacht die Frist und schlägt Offenlegung oder Hinterlegung vor. Einreichen tun Sie oder Ihre Kanzlei beim Unternehmensregister.
Wie rechnet ZepDesk die Pflichtrücklage der UG?
ZepDesk schlägt ein Viertel des Jahresüberschusses als Zuführung vor (§ 5a Abs. 3 GmbHG) und legt dafür einen Buchungsentwurf an. Zwei Fälle prüfen Sie selbst nach: Ein Verlustvortrag des Vorjahres mindert den Vorschlag noch nicht, und ab 25.000 € Stammkapital plus Rücklage schlägt ZepDesk nichts mehr vor.
Können wir mit SKR04 arbeiten?
Ja. SKR03 und SKR04 stehen zur Wahl, der Kontenplan ist erweiterbar, ohne die gesetzlichen Zuordnungen zu verlieren.
Passt ZepDesk auch für eine gGmbH oder gUG?
Ja. Sie legen die Firma als GmbH oder UG an und markieren sie als gemeinnützig. Dann kommen Sphärenrechnung, Zuwendungsbestätigungen, Mittelverwendung und Rücklagen nach § 62 AO dazu, im selben Tarif. Die Körperschaftsteuererklärung mit Anlage Gem erzeugt ZepDesk noch nicht elektronisch. Mehr dazu auf der Seite für Verein und Stiftung.
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